Fellpflege im Winter – Muss das wirklich sein?

Mops im Schnee

Im Winter schützt das Fell den Hund, es kann ihn aber auch belasten

Da ist er wieder, alle Jahre wieder – der Winter. Naja oder was man als Winter bezeichnen kann. Dem Klimawandel sei Dank haben wir nicht selten 15 bis sogar 20 Grad im Winter. Vorbei sind die Zeiten von Schnee, Eis und Kälte, es lebe ein frisch gezapftes Bier im Biergarten an Heilig Abend 🙂 . Aber mal im Ernst, vielen Leuten ist es gar nicht bewusst, dass Hunde auch in der kalten Jahreszeit intensive Fellpflege benötigen.

Gerade kurzhaarige Hunde haaren besonders stark, dass liegt an ihrer Unterwolle. Der Hund und sein Fell haben im Winter genug zu tun. Bedenkt man, dass unsere Hunde ja nicht mehr draußen, vor dem Haus schlafen, sondern mit uns in der Wohnung oder im Haus leben und schlafen dürfen. Und wenn der Winter mal da ist und mit eisigen Temperaturen lockt, kann das Thermometer schon mal schnell unter den Gefrierpunkt rutschen. Der Ständige Wechsel von ca. 22 Grad in der Wohnung und vielleicht nur 0 Grad draußen ist eine Herausforderung für den Hund und sein Fell.

Warum haart mein Hund auch im Winter?

Draußen kalt, drinnen warm, da kann des Fell schon mal durcheinander kommen. Wir Menschen haben die Wahl, was wir an- und ausziehen können. Der Hund kann das leider nicht so einfach. Fell reagiert auf die klimatischen Wetterbedingungen, und wenn es im Winter tagelang 15 Grad draußen sind, bekommt das Fell die Information:

Auch im Winter ist Fellpflege wichtig

Auch im Winter ist Fellpflege wichtig

Es wird Frühling, zieh dich aus! Also verliert der Hund verstärkt Haare und Unterwolle, damit er sich mit den wärmeren Temperaturen wohler fühlt. Fazit, der Hund haart wie Sau 🙂 . Also ran an die Bürsten oder Termin beim Friseur machen, damit die Unterwäsche entfernt wird.

Friert mein Hund dann nicht?

Diese Frage bekomme ich oft gestellt. Natürlich kann ein Hund im Winter frieren. Es kommt vor allem auf die Größe, Rasse und somit auf die Fellbeschaffenheit an. Hunde, die sehr kurzes, glattes Fell und sehr wenig bis kaum Unterwolle haben, wie zum Beispiel ein Dobermann oder Boxer, frieren schneller, als ein Golden Retriever oder ein Terrier. Aber auch kleine Hunde, die mit dem Körper sehr nah am Boden sind, frieren schneller.

Auch mit Winterkleidung kann sich ein Hund wohlfühlen

Auch mit Winterkleidung kann sich ein Hund wohlfühlen

Aber nur weil ein Hund auch friert, heißt das nicht, dass er keine Fellpflege braucht. Das ich vom kahl Scheren nichts halte, schon gar nicht im Winter, ist ja bekannt. Trotzdem sollte der Hund von seinen losen Haaren und der Unterwolle befreit werden. Es hat ja einen Grund, warum die Haut das Fell abwirft. Und sollte euer Hund wirklich frieren, gibt es mittlerweile so tolle Hundebekleidung, die nicht peinlich, sondern richtig cool aussieht.

Ist Fellpflege nun im Winter ein Muss? Ja! Sicher kommt es immer auf die Rasse an, denn jede Fellsorte hat individuelle Pflege-Bedürfnisse. Wichtig ist, denn die Haut Filz- und Schmutzfrei gehalten wird. Wenn ein Hund sehr stark haart, sollte er auch im Winter von der Unterwolle befreit werden. Gerade im Winter bei Matsch, Schnee und Eis sollte besonders auf ein sauberes Fell und saubere Haut geachtet werden. Ich würde Fellpflege ganzjährig empfehlen, einmal im Jahr mit einem Labrador zum Hundefriseur zu gehen reicht nicht. In diesem Sinne wünsche ich euch und euren Hunden noch einen schönen Winter 🙂

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