Gastbeiträge

Meine Hundefriseur-Ausbildung bei feingemacht

Gastbeitrag zum Thema Ausbildung bei feingemacht von Alexandra Ferdinand:

Mein Name ist Alexandra Ferdinand, 48 Jahre. Im Jahr 2016 habe ich meinen Job aufgegeben um was ganz neues zu erlernen. Wochenlang habe ich mich im Internet über den Beruf HUNDEFRISEUR schlau gemacht. Durch einige Schnuppertage bei Hundefriseuren konnte ich mich persönlich über den Beruf schlau machen. Mein Entschluss nach den Schnuppertagen stand fest: Ich werde Hundefriseurin.

Ausbildung Hundefriseur

Alexandra bei ihrer Ausbildung zur Hundefriseurin

Jetzt das schwierige. Wo kann ich eine gute Ausbildung genießen, damit ich schnell meinen eigenen Laden eröffnen kann. Eins war mir von Anfang an ganz wichtig, ich will die einzige Auszubildende sein, damit ich viel lerne und Sicherheit im Umgang mit den Hunden bekomme. So bin ich auf Franziska Knabenreich gestoßen. Gerade nach dem Schnuppertag bei ihr, war ich voll motiviert und freute mich auf den ersten Tag meiner Ausbildung. Franziska hat mich mit ihrer positiven Energie so beflügelt, dass ich noch heute glücklich bin, diesen Schritt gemacht zu haben. (mehr …)

Wichtiger als gute Erziehung: Die richtige Sozialisierung

Hund vor der S-Bahn

Milo hat mit Zügen kein Problem

Einen Hund gut zu sozialisieren, bedeutet, ihn gesellschaftsfähig zu machen. Da uns unsere Hunde heutzutage fast überall begleiten, müssen sie sich schon früh an Dinge, wie Menschenmassen, LKWs, flatternde Markisen und Rollstühle gewöhnen. Um ihnen das so leicht wie möglich zu machen, sollte man seinem Vierbeiner all das in Vorbereitung auf sein Leben an unserer Seite zeigen.

Nur sehr zögerlich streckt Milo seinen Kopf nach vorne und schnuppert verhalten nach dem Leckerli in der Hand. Er fasst etwas Mut, schnappt es sich blitzschnell und verschwindet damit wieder unter den Küchentisch, um es dort in Sicherheit zu vertilgen. Das war vor 5 Jahren, ein paar Tage nach seiner Ankunft in Deutschland. Milo ist ein Hund aus dem spanischen Tierschutz, der in seinen ersten Lebensmonaten, also in der wichtigen Prägungsphase eines Hundes, nicht viel kennengelernt hat. Entsprechend zeigte er Unbekanntem gegenüber sehr lange große Unsicherheit.

(mehr …)

Mal eben schnell Züchten? Was man bei der Zucht von Hunden beachten sollte

Beim Thema Hundezucht kenne ich mich nicht aus. Aber oft höre ich von Leuten, dass sie gern einmal ihre Hündin decken lassen würden. Ob das so einfach ist und was man beachten sollte sagt uns heute Kellie vom Yorkshire Terrier Blog. Sie hat es getan und ihre Hündin decken lassen. Kellie hat eine sehr gesunde Einstellung zum Thema Zucht und ich wünschte, es würden sich mehr Leute vorher Gedanken machen, bevor sie „Hobbyzüchter“ werden. Ich sage hier schon mal Danke an Kellie für den ehrlichen Bericht zum Thema Hundezucht!

Beinahe nirgends liegt Glück und Leid so nah beieinander wie bei der Hundezucht. Auch wer nur einmal im Leben Welpen von seiner Hündin haben möchte ist ein Züchter und übernimmt damit eine große Verantwortung. Wenn auch Ihr mit dem Gedanken spielt, Eure Hündin früher oder später einmal decken zu lassen, solltet Ihr euch vorher über einige wichtige Punkte klar werden. Laut Definition ist die Züchtung die vom Menschen kontrollierte Vermehrung von Pflanzen oder Tieren mit dem Ziel, Pflanzensorten oder Tierrassen mit bestimmten erwünschten oder neuen, vererbbaren Eigenschaften oder Merkmalen zu erhalten. Und damit wären wir schon beim ersten Thema: Vererbbare Eigenschaften und Merkmale.

Hundemama mit ihrem Welpen

Mutter und Kind im Glück

Verantwortungsvolle Züchter und solche, die es werden wollen, wählen in der Regel die künftige Zuchthündin bereits als Welpe nach bestimmten Kriterien aus. Eine Ahnentafel des VDH oder anderen Vereins oder haufenweise Championate garantiert noch nicht, dass die Hündin auch zur Zucht geeignet ist.
Bis man eine Zucht unter dem Deckmantel eines Vereins betreiben kann, hat man einen langen Weg zurückzulegen.

(mehr …)

Die runde Ecke – Holt das wahre Leben auf die Bühne

Zu Gast bei der runden Ecke Foto Dirk Planert

Zu Gast bei der runden Ecke Foto Dirk Planert

Vor einigen Tagen war ich bei „Die runde Ecke“ in Köln eingeladen. Initiator und Moderator dieser Veranstaltung, Patrick Lynen, hat mich gefragt, ob ich Lust hätte meine Geschichte live on Stage zu erzählen.

„Hier sprechen Menschen von bewegenden Momenten in ihrem Leben. Persönlich und hautnah. Wahre Geschichten, echt und authentisch. Kleine und große Dramen. Liebe und Abenteuer. Beruf und Freunde. Heiteres und Bewegendes – unsere Themen sind so vielfältig wie das Leben selbst.“

Die runde Ecke holt also das wahre Leben auf die Bühne und ziemlich spannenden und lustige Geschichten noch dazu. Jeder kann mitmachen, der etwas spannendes, skurriles, berührendes zu erzählen hat. Patrick dachte sich, dass ich ja vielleicht auch etwas zu erzählen habe. Und wer mich kennt der weiß, dass ich ne Menge zu erzählen habe. In Köln habe ich mich also auf die Bühne getraut und die Geschichte meines größten beruflichen Misserfolges erzählt, der mich zu meinem Traumberuf geführt hat.

Ich kann noch nicht zu viel verraten, aber es sind hier und da auch ein paar Tränchen geflossen. Denn so ist es, das wahre Leben. Mal hart, mal liebevoll, mal lustig und mal einfach nur zum kotzen. Meine Geschichte aber hat, so viel kann ich ja schon mal verraten, ein Happy End. Und da meine Geschichte anscheinend so spannend und auch etwas lustig ist, werde ich sie morgen in Koblenz live im KUFA ab 20.15 Uhr in Koblenz noch einmal erzählen.

(mehr …)

Ein Menschenkind im Rudel – Dobermänner als Familienhunde

Heute schreibt Jenny Manegold diesen Beitrag. Sie ist Mutter,Arbeitnehmerin und Bloggerin. Und da gibt es einige spannende Themen, denn sie hat zwei Dobermänner, eine Rasse, die viele Vorurteile hat. Viel Spaß beim Lesen 🙂

Frau mit Hunden am Strand

Die WAUMAMA und ihre beiden Dobermänner

„Immer wieder sehe ich Anzeigen in denen Hunde abgegeben werden, weil sich Menschen-Nachwuchs ankündigt. Das macht mich unheimlich traurig, denn es ist zu schaffen.

(mehr …)

Ein Hund aus dem Tierschutz – Eine rührende Geschichte

Heute erzählt uns Anke von Lucies Hundefutterblog die Geschichte von ihrer Hündin Lucy, einem „Tierschutz-Hund“.

Ich wollte einen Goldi …

Anke und ihre Hündin Lucy sind unzertrennlich

Anke und ihre Hündin Lucy sind unzertrennlich

Ja, so einen hübschen, blonden, kuscheligen, mit dem tollen „will to please“ ausgestatteten Retriever. Das war mein Traum. Aber einen aus dem Tierschutz. Das musste sein. Ich leide nämlich am Helfer-Syndrom. Wenn man aber im Tierschutz einen Golden Retriever sucht, hat man ein Problem. Hat der Hund eine helle Fellfarbe, ist ein bisschen wuschelig und wird etwa mittelgroß, DANN ist es ein GOLDEN RETRIEVER Mischling. Die gehen nämlich gut. Das Angebot ist also groß. Und ein Welpe sollte es sein.

(mehr …)

Und dann kam Lilly…

Heute schreibe nicht ich diesen Artikel, sondern Ricarda Simons, Bloggerin und Frauchen von Dalmatiner Lilly. Auf ihrem Blog Und dann kam Lilly… schreibt sie zusammen mit ihrer Dalmatiner Hündin rund um das Leben ihres Hundes. Ich wünsche viel Spaß mit der Geschichte von Lilly!

„Ich bin mit Doggen groß geworden und liebe die sensiblen Riesen über alles. Deswegen stand für mich recht schnell fest, dass ich auch eine Dogge haben wollte. Eine Dogge und nichts anderes. Da ließ ich nicht mit mir handeln 😉

Dalmatiner mit Blumenkranz

Lilly, die Dalmatiner Hündin ist das perfekte Model

Mit dem Alter kam die Weisheit und auch ich habe eingesehen, dass eine Dogge für unsere damalige Wohnung einfach eine Nummer zu groß war. Wir suchten also nach einer Rasse, die vom Charakter her vergleichbar mit dem Charakter einer Dogge war und kamen auf den Boxer. Bzw. ich kam auf den Boxer. Mein Göttergatte kam auf den Dalmatiner. „Der hat Punkte, wie deine Kira!“, so sein vollkommen überzeugtes Argument 😉 Kira war unsere letzte Dogge. Eine schwarz-weiße Hündin mit stolzen 80kg! Da dieses absolute Totschlag-Argument *haha* mich ins Grübeln brachte, machte ich mich auf die Suche. Ich stellte das Internet komplett auf den Kopf und sog alles auf, was nur ansatzweise mit Dalmatinern zu tun hatte. Ich kontaktierte diverse Züchter und quetschte auch diese aus. Irgendwann stand dann unser Entschluss fest. Ein Dalmatiner soll es sein. Ein freundlicher, aufgeschlossener und sportlicher Hund. Passt doch, haben wir uns gedacht 😉

(mehr …)