Fellpflege im Winter

Fellwechsel im Winter? Und ob!

Heute hatte ich Emil bei mir im Salon, ein stattlicher Golden Retriever Rüde, der regelmäßig zu mir zur Fellpflege kommt. Emil ist ein gepflegter Hund, der regelmäßig von seinem Frauchen gebürstet wird. Er hat tolles Fell und ist nie verfilzt. Ein Traum für jeden Hundefriseur.

Golden Retriver brauchen auch im Winter reglmäßig Fellpflege

Golden Retriever brauchen auch im Winter regelmäßig Fellpflege

Bei Emil ist mir jedoch ein Phänomen aufgefallen, worüber ich heute schreiben möchte, dem Fellwechsel im Winter. Es herrscht immer noch die Annahme, dass Hunde nur zweimal im Jahr einen Fellwechsel haben. Im Frühjahr und im Herbst. Das stimmt so aber nicht mehr. Ich als Hundefriseurin kann sagen, dass es den klassischen „zwei mal im Jahr Fellwechsel“ nicht mehr gibt. Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen hat sich unser Klima gewandelt. Die Sommer werden heißer, die Winter werden wärmer. So sind Temperaturen von 15 oder gar 18 Grad im Dezember oder Januar keine Seltenheit mehr. Die dauerhaft kalten und schneereichen Winter habe ich gefühlt zum letzen Mal in meiner Kindheit erlebt. (mehr …)

Fellpflege im Winter – Muss das wirklich sein?

Mops im Schnee

Im Winter schützt das Fell den Hund, es kann ihn aber auch belasten

Da ist er wieder, alle Jahre wieder – der Winter. Naja oder was man als Winter bezeichnen kann. Dem Klimawandel sei Dank haben wir nicht selten 15 bis sogar 20 Grad im Winter. Vorbei sind die Zeiten von Schnee, Eis und Kälte, es lebe ein frisch gezapftes Bier im Biergarten an Heilig Abend 🙂 . Aber mal im Ernst, vielen Leuten ist es gar nicht bewusst, dass Hunde auch in der kalten Jahreszeit intensive Fellpflege benötigen.

Gerade kurzhaarige Hunde haaren besonders stark, dass liegt an ihrer Unterwolle. Der Hund und sein Fell haben im Winter genug zu tun. Bedenkt man, dass unsere Hunde ja nicht mehr draußen, vor dem Haus schlafen, sondern mit uns in der Wohnung oder im Haus leben und schlafen dürfen. Und wenn der Winter mal da ist und mit eisigen Temperaturen lockt, kann das Thermometer schon mal schnell unter den Gefrierpunkt rutschen. Der Ständige Wechsel von ca. 22 Grad in der Wohnung und vielleicht nur 0 Grad draußen ist eine Herausforderung für den Hund und sein Fell.

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