Tierschutzhunde

Wichtiger als gute Erziehung: Die richtige Sozialisierung

Hund vor der S-Bahn

Milo hat mit Zügen kein Problem

Einen Hund gut zu sozialisieren, bedeutet, ihn gesellschaftsfähig zu machen. Da uns unsere Hunde heutzutage fast überall begleiten, müssen sie sich schon früh an Dinge, wie Menschenmassen, LKWs, flatternde Markisen und Rollstühle gewöhnen. Um ihnen das so leicht wie möglich zu machen, sollte man seinem Vierbeiner all das in Vorbereitung auf sein Leben an unserer Seite zeigen.

Nur sehr zögerlich streckt Milo seinen Kopf nach vorne und schnuppert verhalten nach dem Leckerli in der Hand. Er fasst etwas Mut, schnappt es sich blitzschnell und verschwindet damit wieder unter den Küchentisch, um es dort in Sicherheit zu vertilgen. Das war vor 5 Jahren, ein paar Tage nach seiner Ankunft in Deutschland. Milo ist ein Hund aus dem spanischen Tierschutz, der in seinen ersten Lebensmonaten, also in der wichtigen Prägungsphase eines Hundes, nicht viel kennengelernt hat. Entsprechend zeigte er Unbekanntem gegenüber sehr lange große Unsicherheit.

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Hunde aus dem Tierschutz – Warum die erste Fellpflege sehr wichtig ist

Mischlinge aus dem Tierschutz haben oft ein schlechtes Fell

Mischlinge aus dem Tierschutz haben oft ein schlechtes Fell (Foto: Dr. Gerald Krakauer DOCMA TV)

Vor einigen Wochen habe ich die zweite Staffel der Serie „einfach schön“ für hundkatzemaus abgedreht. Bei dieser Serie habe ich Hunde, die aus dem Tierschutz kommen für die Vermittlung fein gemacht 🙂 .
Oft sind diese Hunde Mischlinge und keiner kann so genau sagen, welche Rassen in diesen Hunden stecken. Ich selbst habe seit ein paar Wochen eine Dackel-Mischlingsdame aus dem Tierschutz und diese Dame hatte die Fellpflege bitter nötig. Aber diese Geschichte erzähle ich euch ein andermal 🙂 .

Hunde aus dem Tierschutz sind ein sehr wichtiges Thema für mich. Seit dem ersten Dreh für hundkatzemaus habe ich mich diesem Thema angenommen. Oft haben diese Hunde in den Tötungsstationen kaum eine Chance, es sei denn ein Tierschutzverein holt sie dort raus und bringt sie nach Deutschland. Diese Hunde haben oft viele schlimme Sachen erlebt, sind in einem körperlich sehr schlimmen Zustand und haben Angst. Als ich die erste Staffel von „einfach schön“ gedreht habe, wusste ich nicht, was auf mich zukommt. Die Hunde für den Dreh waren erst wenige Tage in den Tierheimen Alsfeld und Wiesbaden. Das Fell dieser Hunde war wirklich in einem sehr schlimmen Zustand und sie mussten erst einmal gegen Flöhe & Co. behandelt werden. Da diese Tiere beim Thema Fellpflege oft Jahre lang zu kurz gekommen sind, ist das Fell dieser Hunde oft in einem katastrophalen Zustand. Viele Tierheime oder Hundefriseure scheren dann dieses Chaos einfach nur ab.

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Ein Hund aus dem Tierschutz – Eine rührende Geschichte

Heute erzählt uns Anke von Lucies Hundefutterblog die Geschichte von ihrer Hündin Lucy, einem „Tierschutz-Hund“.

Ich wollte einen Goldi …

Anke und ihre Hündin Lucy sind unzertrennlich

Anke und ihre Hündin Lucy sind unzertrennlich

Ja, so einen hübschen, blonden, kuscheligen, mit dem tollen „will to please“ ausgestatteten Retriever. Das war mein Traum. Aber einen aus dem Tierschutz. Das musste sein. Ich leide nämlich am Helfer-Syndrom. Wenn man aber im Tierschutz einen Golden Retriever sucht, hat man ein Problem. Hat der Hund eine helle Fellfarbe, ist ein bisschen wuschelig und wird etwa mittelgroß, DANN ist es ein GOLDEN RETRIEVER Mischling. Die gehen nämlich gut. Das Angebot ist also groß. Und ein Welpe sollte es sein.

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