Mops

Kurzhaarige Hunde haaren nicht – Oder doch?

Ich selber habe einen kurzhaarigen Hund und höre oft von Leuten, dass diese Hunde ja nicht haaren. Ich ich wurde damals eines besseren belehrt, denn kurzhaarige Hunde mit einer oder zwei Fellschichten Haaren wie Sau Hund. Gestern hatte ich einen wunderschönen Vizsla bei mir im Salon. Und man könnte meinen, dass bei dieser Rasse keine Fellpflege benötigt wird. Aber die Bilder beiweisen das Gegenteil, denn bei diesem Hund mit nur einer Fellschicht kamen eine Menge Haare raus. Das Fell ist zu kurz um die losen Harre mit der Hand zu zupfen. Also muss man sich eines kleinen Helferleins bedienen.

Vizsla beim Hundefriseur

Auch kurzhaarige Hunde benötigen regelmäßige Fellpflege

Für kurzhaarige Hunde wie Vizsla, Mops, Labrador, Deutsch Kurzhaar oder Beagle verwende eine Gummibürste, den Kong Zoomgroom. Mit dieser Bürste streiche ich mit etwas Druck in Wuchsrichtung des Felles über den Körper. Das tut man so lange, bis der Hund nicht mehr haart. Durch diese Prozedur wird die Talg-Produktion der Haut angeregt und das Fell wird fettig und fasst sich speckig an. (mehr …)

Wende-Bett von Pfötchenalarm im Test

Mops sitzt in einem Körbchen

Leo sitzt das erste Mal in seinem Bett von Pfötchenalarm

Heute möchte ich euch die Marke Pfötchenalarm vorstellen. Die Inhaberin, Tanja Romanos, ist gelernte Schneidermeisterin und kommt eigentlich ursprünglich aus dem Bereich Herrenausstattung. Natürlich kam auch Tanja, ähnlich wie es bei anderen Hundemarken der Fall ist, über ihre beiden Hunde auf die Idee Hundebetten, Kissen und Decken zu produzieren. Und gleich vorab möchte ich sagen, dass auch Pfötchenalarm eine Marke mit sozialer Verantwortung ist, denn die Produkte werden nicht! in China, Bangladesch oder sonstwo hergestellt! HURAA, wieder eine deutsche Marke, die fair und sozial produziert.

„Mit unseren zwei Hunden, Estrella und Barney, die wir über die Franz-von-Assisi-Hundenothilfe gefunden haben, kam natürlich auch der Gedanke, dass auch unsere Vierbeiner etwas Besonderes brauchen, einen Schlafplatz, wo sie sich rundum wohl fühlen.
Pfötchenalarm entstand und da neben dem Nähen meine zweite Leidenschaft der Tierschutz ist, insbesondere setze ich mich für Hunde in Not ein, ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, Organisationen zu unterstützen, die das Leben vieler Hunde retten.
Aus diesem Grund spende ich von jedem über den Online-Shop verkauften Artikel 5 Euro an die Franz-von-Assisi-Hundenothilfe. Weitere Projekte sind geplant und werden über die Homepage veröffentlicht.
Aber nicht nur das. Auch der Umgang mit Mensch und Natur spielen für uns eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grund lehnen wir es grundsätzlich ab, dort zu produzieren, wo Mensch und Natur ausgebeutet werden, nur um es günstig verkaufen zu können.
Wir fertigen in unserer Werkstatt und jedes Produkt bekommt bei uns die volle Aufmerksamkeit. Bei uns gibt es keine Massenware. Jedes Teil ist etwas Besonderes und das wiederum macht Pfötchenalarm zu etwas Besonderem.“ (Quelle: Webseite Pfötchenalarm)

 

Shop mit Hundebett

Wendebett hellgrün mit Streifen von Pfötchenalarm

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Wunderschön geformte Möpse – Iwan Rebroff und Anton de Lamico – oder aus dem Leben von Max und Paul

Möpse vor der Kamera, Max und Paul

Die Möpse Max und Paul lieben jede Kamera

Hallo ihr Lieben. Heute gibt es wieder einen Artikel aus der Rubrik „ich lasse meine Kunden schreiben“ :-). Und da ich selbst einen Mops habe freue ich mich so sehr über diesen Artikel. Er handelt von den Möpsen Max und Paul, die zur Fellpflege zu mir kommen. Dafür kriegt das Herrchen der beiden R. B.-L. auch ein großes Lob von mir. Denn nicht jeder Mopsbesitzer pflegt seinen Mops so gut! Und Möpse brauchen nunmal Fellpflege, wie ich in einem meiner Artikel geschrieben habe. Ich möchte gar nicht länger rumquatschen! Lest die wunderbare Geschichte von Max und Paul und ihrem Herrchen.

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Muss ein Mops mopsig sein? Über dicke Möpse und deren Krankheiten

Auch auf Facebook findet man dicke Möpse lustig

Auch auf Facebook findet man dicke Möpse lustig

Schon lange habe ich diesen Artikel im Kopf, denn ich selbst bin Mopsbesitzerin. Und immer wieder sehe ich in der Stadt oder wo auch immer ich bin zu dicke Hunde. Und sehr viel mehr als das, zu dicke Möpse. Woran liegt das? Der Mops gilt oft als gemütlich, verfressen, faul und nun ja mopsig eben. Möpse müssen dick sein, das ist so! Es ist ja kein Geheimnis, dass Übergewicht ungesund ist. Und liebe Hundebesitzer: Das Gleiche gilt auch für Hunde. Folgen wie Diabetes, Herz- Kreislauferkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Hauterkrankungen, erhöhtes Narkoserisiko und Schwächung des Immunsystems. Ich als Hundefriseurin habe leider sehr oft übergewichtige Hunde auf dem Trimmtisch stehen. Mir tun diese Hunde total leid, denn oft können diese Hunde kaum noch laufen oder stehen. Leider belächeln manche Besitzer das und finden es nicht schlimm, wenn der Hund viel zu dick ist. Ich habe heute bei einer

Der Mops Leo besteigt Berge

Der Mops Leo besteigt Berge

Seite auf Facebook dieses Foto (siehe oben) gesehen und muss das jetzt hier mal zeigen. Klar hat der Mops ein gewisses Image, aber ich finde sowas gar nicht lustig. Mein Mops Leo, den ich ihn aus einer Familie gehohlt hatte, war auch sehr übergewichtig. Mit Diät und viel Bewegung ist er nun ein kleines fittes Kerlchen geworden, der sogar mit und Berge besteigt 🙂 . Ihr könnt euch gerne von Thomas Schirmer, Inhaber von Gordon Gutes für den Hund zum Thema Ernährung für den Hund beraten lassen! Aber es gibt Hoffnung, denn ich sehe immer häufiger schlanke Möpse. Wenn der Mops jetzt noch seine Nase zurückbekommt, dann hab ich nix mehr zu meckern 🙂 In diesem Sinne, seid sparsam mit den Leckerlis 🙂

Welche Pflege braucht der Mops? – Und warum ein Besuch mit dem Mops beim Hundefriseur für Staunen sorgt

Die Mopsexpertin Franzi pflegt alle Rassen und kennt sich besonders mit Möpsen aus

Die Mopsexpertin Franzi pflegt alle Rassen und kennt sich besonders mit Möpsen aus

Heute geht es um die Frage, ob ein Mops zum Hundefriseur muss oder nicht. Die Frage ist ganz einfach: ja, muss er. Ein guter Hundefrisör hat die Möglichkeit, den Mops von seiner Unterwolle und dem losen Deckhaar zu befreien und somit dem Fell seine Funktion als Schutz und Klimaanlage wiederzugeben. Viele Leute denken immer, dass Hunde mit kurzem Fell nicht haaren. Haha, das Gegenteil ist der Fall. Gerade Hunde mit kurzem Fell haaren, denn wer nicht verfilzt, der haart :-). Als ich vor zwei Jahren den Mops meines kranken Vaters bei uns aufgenommen habe, hätte ich nie gedacht, dass ein Mops so stark haaren kann. Der Mops hat zum einen Unterwolle, die man zwar nicht so stark wie bei anderen Hunderassen sieht, die aber trotzdem da ist. Und dann verliert der Mops sehr stark sein Deckhaar. Was also tun? Ab zum Hundefriseur, aber bitte zu einem, der sich mit kurzem Fell auskennt und es nicht gleich abrasieren. Also steht der süße Mops nun auf dem Trimmtisch und guckt mich mit großen Augen an, wahrscheinlich röchelt er auch dabei. Da Möpse sehr verschmust sind, wird er sich an mich lehnen, damit ich ihn streichel. Aber lieber Mops, das ist keine Spielstunde, sondern purer Ernst! :-).Also ran an den Speck und los geht die Mopspflege. Ich bearbeite den Mops

Der Mops hat sehr viel Unterwolle und verliert viel Deckhaar

Der Mops hat sehr viel Unterwolle und verliert viel Deckhaar

ersteinmal mit einem speziellen, für Hundefriseure entwickelten kleinen Kamm, der die Unterwolle rausholt, das kann bis zu 20-30 Minuten dauern, je nach dem, wie viel Unterwolle der Mops hat. Mein Leo hat wahnsinnig viel Unterwolle (siehe Foto), da er etwas längeres Fell als der gewöhnliche Mops hat. Ist die Unterwäsche ausgezogen, ähm. die Unterwolle raus meinte ich :-), muss das lose Deckhaar entfernt werden. Das mache ich mit einer Gummibürste, das tut dem Hund nicht weh, ehr im Gegenteil, es ist wie eine Massage. Das dauert nocheinmal ca. 5 bis 15 Minuten. Das Fazit ist: ein riesiger Berg Wolle und Deckhaar. Viele meiner Kunden sind oft sprachlos oder sagen: “ das ist alles von meinem Hund?“ Da kurzes Haar sehr schnell fettet und nach der Fellpflege schuppen kann, ist es immer zu empfehlen den Mops mit dem richtigen Shampoo und Conditioner zu waschen! Da es mittlerweile sehr gute Hundeshampoos und Conditioner gibt, kann man seinen Hund theorethisch jeden Tag waschen. Früher

Mops Leo bei der Fellpflege bei feingemacht

Mops Leo bei der Fellpflege bei feingemacht

durfte man das nicht, aber mittlerweile sind die Pflegeprodukte für Hunde so gut, dass es kein Problem mehr ist seinen Hund oft zu waschen. Ich selbst pflege meinen Mops alle drei bis vier Wochen. Klar, baden bzw. duschen mag er nicht, aber wer schön sein will muss leiden :-). Also kommt der Mops nach dem enthaaren in die Waschbütt. Shampoo drauf, Conditioner drauf, abgetrocknet und gefönt. Danach ist das Fell super weich und durch das Fönen werden die letzten restlichen losen Haare weggeblasen, sodass zum Schluss kein Haar mehr aus dem Hund fällt! Und fertig ist der gut riechende, flauschig weiche und stylische Mops! Bei Möpsen mit längerem Fell kann man hier und da das Fell noch etwas schnittig schneiden, damit der Mops zur Rakete wird :-). Und zu guter Letzt ist das empfindlichste Stück des Mopses dran, nein nicht der Ringelschwanz, sondern die Nasenfalte. Sie sollte jeden Tag, am besten nach jedem Gassigang, mit einem feuchten und einem trockenen Tuch (am besten Babypflegetücher) gereinigt werden. Wenn man das nicht tut, kann sich die Nasenfalte ganz übel entzünden und die Nase verkrusten. Leider habe ich schon einige Möpse gesehen, die eine entzündete Nasenfalte haben, und das tut den Hunden ziemlich doll weh. Und wenn wir schon mal beim Saubermachen sind, können wir gleich die Ohren mit einem speziellen Ohrenreiniger für Hund sauber machen. Denn „Hängeohren“ sollte man öfter sauber machen :-).

Noch ein Rat ganz zum Schluss: Laßt bitte NIEMALS euren Mops abscheren! Das macht das Fell kaputt und beraubt euren Mops jeglichen Schutzes vor Hitze, Wasser, Sonne und Parasiten! Er schwitzt durchs abscheren nicht weniger. Also nie scheren, sondern schön pflegen! Gerne könnt ihr euren Mops von mir pflegen lassen (powered by GORDON) 🙂 Eure Franzi von feingemacht

Fachlich, kritisch, streitbar – das neue DogTalking Magazin mischt die Hundeszene auf

Dogtalking Magazin

Dogtalking Magazin

Heute möchte ich euch kurz ein neues Hundemagazin vorstellen – die DogTalking. Erst seit kurzem auf dem Markt und schon provoziert dieses Magazin mit dem Artikel der aktuellen Ausgabe „Pfusch am Hund“. Ich sage dazu nur Daumen hoch. Allein das Cover provoziert mit einer Todesanzeige für einen Hund: „Der Hund – ca. 13.000 v.Chr. – 2050. Er wurde Opfer menschlicher Eitelkeit, übertriebenen Ehrgeiz und rücksichtsloser Profitgier.“ Johanna Esser, die Herausgeberin des Magazins, ist kein Fan von Weichspülerei sondern kommt schnell auf den Punkt und vertritt ganz klar die Meinung, dass der Mensch das Problem ist. Ich selbst habe einen Mops, der auch in der aktuellen Ausgabe der DogTalking thematisiert wird. Ich habe meinen Leo nicht von einem Züchter, sondern von einer Familie übernommen, die den kleinen, röchelnden und übergewichtigen

aktuelle Ausgabe der Dogtalking

aktuelle Ausgabe der Dogtalking

Mops verwahlosen haben lassen. Er war in einem echt üblen Zustand und ich habe mich diesem Tier angenommen. Zuchtbedingt hat er sehr schwer Luft bekommen, da sein Gaumensegel zu lang gezüchtet wurde und die Nase platt ist. Ich habe mich letztes Jahr für eine Gaumensegel OP entschieden und habe dies nicht bereut, da er heute viel besser Luft und hat an Lebensqualität gewonnen. Da ich also selbst einen „Qualzuchthund“ habe, sehe ich das Thema Qualzucht bei Hunden, genau wie die DogTalking, sehr kritisch. Man züchtet immer weiter und tut dem Hund damit kein Gefallen, aber Hauptsache die Bedürfnisse und die Wünsche des Menschen sind erfüllt. Wenn die Menschheit nicht so dumm und egoistisch wäre würde sie erkennen, dass Züchtungen wie Mops, Schäferhund, Englische Bulldogge oder gar Kreuzungen aus Pudel und Labrador kein Fortschritt für die Menschheit sind, sondern nur ein weiterer, trauriger Eintrag in das Höllenbuch der Menschheit ist. Der Mensch spielt Gott, ohne an das Tier zu denken. Die DogTalking ist jedem Hundebesitzer zu empfehlen, der sich ernsthaft mit seinem Hund auseinander setzen will. Interessante Themen wie Ernährung, Erziehung, Fellpflege, Knigge für Hundehalter und vieles mehr werden in diesem Magazin aufgegriffen. Da es noch ein recht junges Magazin ist, bekommt ihr es nicht überall, aber man kann sie ja abonnieren oder sich die Onlineausgabe runterladen. Schaut einfach mal auf der Seite der DogTalking vorbei! Vergesst die Dogs und die anderen weichgespülten Hunde- und Tiermagazine und schafft euch die DogTalking an. Liebe Grüße, eure Franzi feingemacht 🙂